Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau
„HSS fliegt aus“ zum Thema Demokratie – Exkursion zum außerschulischen Lernort: KZ-Gedenkstätte Dachau
Am 23.04.2026 besuchten die Klassen 9a/b/c und die 10a/b der Heinrich-Schickhardt-
Schule das Konzentrationslager Dachau in Bayern. Die 94 Schülerinnen und Schüler
wurden von neun Lehrkräften begleitet.
Der Besuch des KZ Dachau, des ersten von den Nationalsozialisten errichteten
Konzentrationslagers, hat eine tiefgreifende Bedeutung für die Erinnerungskultur und
die historische Bildung. Das Lager, 1933 gegründet und bis 1945 betrieben, zeigt die
grausamen Bedingungen und Verbrechen, denen die Häftlinge ausgesetzt waren.
Der Besuch bot wertvolle Einblicke in das Leben der Inhaftierten und in die Ideologien
hinter den Verbrechen. Er förderte das Bewusstsein für die Notwendigkeit, gegen
Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung zu kämpfen, und erinnerte daran, die
Errungenschaften von Freiheit und Demokratie zu verteidigen.
Angesichts des zunehmenden Aufkommens extremer Ideologien und antisemitischer
Äußerungen ist die Erinnerung an die Schrecken von Dachau ein wichtiger Beitrag zur
Förderung einer aufgeklärten und humanen Gesellschaft. Der Besuch der
Gedenkstätte trug somit auch zur Bewahrung der historischen Wahrheit und zur
Mahnung für zukünftige Generationen bei.
Die Exkursion wurde durch die thematische Aufbereitung im Unterricht umfassend
vorbereitet und fand ihren Abschluss in einer gemeinsamen Reflexion der Eindrücke
und Erlebnisse.