Heinrich-Schickardt-Schule

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Schule Aktuell

Tag der beruflichen Orientierung

Neues Berufsorientierungskonzept und
Tag der Beruflichen Orientierung an der Heinrich-Schickhardt-Schule ein voller Erfolg!
 
Bereits im vergangenen Sommer hat sich das Kollegium der Heinrich-Schickhardt-Schule zusammen mit der Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit auf den Weg gemacht, im Sinne der neuen Verwaltungsvorschrift für dieses Feld ein innovatives Konzept zur Beruflichen Orientierung zu entwerfen. Im Sinne der Arbeit der Gemeinschaftsschule wurde sehr ausgeprägt auf die Individualisierung geachtet. Das Konzept bezieht sich gezielt auf verschiedene Verantwortungsbereiche wie Unterrichte, Eltern, Inklusion, Agentur für Arbeit und Praktika. Gerade im Bereich der Praktika wurde die Individualisierung und die Verantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler gestärkt. So haben die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppen 7-9 ein Kontingent von 15 Praktikumstagen, die eigenverantwortlich umgesetzt werden. Ein Dokumentations- und Kontrollsystem sorgt für das entsprechende Controlling. Auf der schulinternen Online-Plattform „Moodle“ sind alle wichtigen Eckdaten, Abläufe, Brief, Formulare, … abgelegt, so dass die Umsetzung durch die Schule sehr effektiv erfolgen kann. Eine Präambel legt das Grundverständnis der Heinrich-Schickhardt-Schule im Bereich der Berufsorientierung dar.
So lebt die Schule auch im Bereich der Berufsorientierung den Ansatz der Ganzheitlichkeit, da Kinder und Jugendliche bzw. alle Menschen die Welt nicht nach Fachkategorien getrennt wahrnehmen. Der Prozess der Berufsorientierung wird als ein höchst individueller, am jeweiligen Kind bzw. Jugendlichen orientierten Vorgang aufgefasst. Kein Kind oder keine Jugendliche/ kein Jugendlicher kann dabei gleich behandelt werden. Berufsorientierung ist ein Gemeinschaftsprojekt aller am Prozess beteiligten Personen und Experten. Berufsorientierung ist ein kontinuierlicher Weg, vom Eintritt in die Schule in Klasse 1 bis zum Verlassen der Schule nach Lerngruppe 9 oder 10. Da die Eltern eine entscheidende Rolle im Prozess spielen, sind sie einbezogen.
Kinder und Jugendliche mit Handikap sind im Berufsorientierungskonzept selbstverständlich ebenso inkludiert, wie bei allen anderen schulischen Veranstaltungen auch. Durch die im Konzept eingeplante Qualitätskontrolle, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung sichergestellt.
 
Ein Gemeinschaftselement des Konzeptes ist der Tag der Beruflichen Orientierung. Er fand dieses Jahr am 14.11.2018 statt. Alle Schülerinnen und Schüler von den Klassen 1 bis zu den Lerngruppen 10 hatten an diesem Tag durch verschiedene, altersentsprechende Angebote die Möglichkeit, die Berufswelt kennenzulernen bzw. sich in ihrem Berufswahlprozess weiterzuentwickeln. An diesem Tag wurde neben dem schulischen Personal auch auf außerschulische Partner gesetzt. Eltern, Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Betrieben, die Agentur für Arbeit und die Berufseinstiegsbegleitung bereicherten mit unterschiedlichen Modulen den Tag.
Für die Kinder der Primarstufen stellten einige Eltern ihre Berufe vor: Was macht ein Ingenieur, ein Geologe, ein Landwirt, eine Kosmetikerin, eine Erzieherin, eine MTRA? Die Feuerwehr wurde vor Ort besucht und auch die Polizei war anwesend.
 
Im Bereich der Sekundarstufe 1 wurden drei Blöcke angeboten, die den Tag gliederten.
Bis 10.00 Uhr tauschten sich die älteren Schülerinnen und Schüler mit den jüngeren über den bisherigen Berufsorientierungsprozess aus. Im zweiten Block kamen die Schülerinnen und Schüler mit Auszubildenden aus den verschiedensten Bereichen auf Augenhöhe ins Gespräch. Im Nachmittagsblock wurden unterschiedliche Stationen angeboten. Mit Vertreterinnen und Vertretern von Betrieben wurden Vorstellungsgespräche simuliert und mit Beobachtungsbögen reflektiert. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit war zur Beratung vor Ort. Das Jugendhaus bot ein Assessment-Center an. An einer weiteren Station konnten Eignungstests durchgeführt werden. Überdies gab es diverse Spiele zur Berufserkundung in der Aula und eine Berufslonge.
„Anstrengend, aber total interessant“ so eine Schülerin. „Da konnte ich echt noch was lernen“ drückte eine Lehrkraft spontan ihre Meinung aus. „Wir haben die Besetzung einer Lehrstelle fast schon unter Dach und Fach“ so ein Mitwirkender eines Betriebs.
Das Planungsteam der Schule wird den sehr erfolgreichen Tag auswerten und weiterentwickeln.
 
Unser herzliches Dankeschön gilt den mitwirkenden Eltern und Betrieben (Feuerwehr Bad Boll, Bundespolizei, Georg Moll Tief- + Straßenbau GmbH + Co. KG, Forstlicher Stützpunkt Bad Boll, Widmann Maschinen GmbH & Co. KG, Hans Klein Heizung - Sanitär GmbH, ALMÜ Präzisions-Werkzeug GmbH, Michael-Hörauf-Stift Bad Boll, Lebenshilfe Göppingen, Schweizer Group GmbH & Co. KG) sowie BBQ, der Agentur für Arbeit, unserem Schulsozialarbeiter und dem Jugendhaus.