Heinrich-Schickardt-Schule

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Schule Aktuell

Inklusion braucht Ressourcen und den guten Willen Aller

Inklusion braucht Ressourcen und den guten Willen Aller
 
Wie erleben Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen der Heinrich-Schickhardt-Schule eigentlich die Herausforderung eines gemeinsamen Schulalltags von Menschen mit und ohne Handicaps? Unter dieser Fragestellung lud der Förderverein zu einer ersten Austauschrunde zum Thema: „Inklusion“ ein.  Wie klappt das Zusammenleben in einer Klasse oder Lerngruppe? Wie geht das Lernen und Unterrichten bei großen Unterschiedlichkeiten? Und wie können alle Beteiligten zu einem Gelingen beitragen? „Ich fand´s richtig gut, dass einmal die unterschiedlichen Bedürfnisse zur Sprache kommen konnten“, sagte der 1. Vors. Volker Steinbrecher, „so wächst das Verständnis füreinander, wenn es mal nicht so gut klappt.“ Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf bekommen fast nichts über ihre Kinder vom Schulalltag mit und sind deshalb im besonderen Maße auf Informationen der Schule angewiesen. Die Lehrer/innen wiederum können der Vielzahl von Anfragen gar nicht nachkommen. So sehr hat sich unser Kommunikationsverhalten im Handy-Zeitalter verändert. Schüler/innen wollen vor allem eines: Gleiche Behandlung – egal ob mit oder ohne Handicap!  Einig waren sich alle darin, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn genügend Ressourcen dafür bereitgestellt werden und der gute Wille aller Beteiligten vorhanden ist. Leider macht sich der allgemeine Lehrkräftemangel besonders im Sonderpädagogischem Bereich bemerkbar. „Das ist vor allem Aufgabe der Landespolitik, hier nachzusteuern“, so Steinbrecher. Ausdrücklich lobte er die Unterstützung durch die Bad Boller Gemeinde und bat gleichzeitig darum, nicht im Engagement dabei nachzulassen. Denn „Inklusion braucht einen langen Atem!“